Social Media ist für viele Selbstständige und Unternehmerinnen der Hauptkanal, um mit potenziellen Kunden in Kontakt zu kommen. Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube bieten eine enorme Reichweite und damit potenziell Millionen von Kundinnen.
Doch was passiert, wenn dein Account gesperrt wird oder der Algorithmus dich plötzlich nicht mehr ausspielt? Dann stehst du vor dem Nichts! Denn du besitzt auf diesen Plattformen nichts, weder die Inhalte, noch deine Reichweite oder deine Follower.
Inhaltsverzeichnis
Social Media als unsicheres Business-Modell
Kennst du das Gefühl, trotz harter Arbeit auf Social Media nicht wirklich voranzukommen? Du erstellst ständig neue Inhalte, optimierst deine Reichweite, doch es passiert einfach nichts! Deine Followerzahl stagniert, du gewinnst keine Neukunden und der Frust wächst.
Social Media ist eine tolle Möglichkeit, Menschen auf dein Business aufmerksam zu machen. Natürlich gibt es einige, die über Nacht viral gehen und ihr Business von 0 auf 100 skalieren. Doch das ist die Ausnahme.
Erfolgreich auf Social Media zu sein bedeutet harte Arbeit, Dranbleiben und Geduld. Aber es gibt drei große Punkte, die Social Media zu einem unsicheren Fundament für dein Business machen.
Die Plattformen profitieren – nicht du

Social Media-Plattformen verdienen Millionen mit deinem Content. Doch wie viel bleibt für dich übrig? Wenn es gut läuft, ein Bruchteil – in den meisten Fällen jedoch nichts!
Laut einer Studie von Kajabi* bekommt ein Creator gerade mal 6,25 $ für jede 100 $, die TikTok selbst verdient. Fast 50 % der Creator verdienen weniger als 10.000 $ pro Jahr – trotz des Aufwands eines Vollzeitjobs.
Deine Arbeit macht andere reich, während du oft leer ausgehst.
Deine Inhalte gehören nicht dir
Doch es kommt eigentlich noch schlimmer, denn dein Content, deine Ideen und alles, was du veröffentlichst, gehören nicht einmal dir, sondern den Plattformen!
Die Plattformen geben die Spielregeln vor, und du musst dich ihnen anpassen. Der Algorithmus ändert sich ständig, dein Content kann plötzlich an Sichtbarkeit verlieren oder einfach gelöscht werden.
Außerdem hat deine Performance auf Social Media nichts mit deinem wirklichen Business-Erfolg zu tun. Viele Follower bedeuten nicht automatisch stabile Umsätze.

Der Worst Case - Account Sperrung

Du kannst monatelang an deinem Account arbeiten, deine Reichweite ausbauen – und plötzlich, ohne Vorwarnung, wird dein Profil gesperrt. Oft ohne Begründung und häufig ohne Möglichkeit, deinen Account zurückzubekommen.
Wer sich ausschließlich auf Social Media verlässt, lebt ständig mit dem Risiko, alles von heute auf morgen zu verlieren.
Rechtliche Risiken - was viele vergessen
Doch auch aus rechtlicher Sicht birgt Social Media Risiken. Viele nutzen Social Media als Verkaufsplattform und übersehen dabei ihre rechtlichen Verpflichtungen.
- Werbekennzeichnung: Posts, die Werbung enthalten, müssen als solche gekennzeichnet werden.
- Datenschutz: Social Media-Plattformen sammeln und verarbeiten Nutzerdaten – als Unternehmerin bist du mitverantwortlich.
- Urheberrechte: Viele posten Inhalte, ohne sich über Rechte Gedanken zu machen – das kann teuer werden.
Verstöße können zu teuren Abmahnungen führen. Was du hier genau beachten musst, erfährst du hier: „Social Media ist kein rechtsfreier Raum“
So machst du dein Business unabhängig von Social Media
Social Media kann deine Reichweite schnell vergrößern. Aber ist es der beste Weg für nachhaltigen Erfolg?
Reichweite ist nicht alles! Willst du wirklich darauf warten, dass der Algorithmus endlich gnädig zu dir ist? Oder lieber die Kontrolle über dein Business behalten?
Fang lieber an, deine eigene Unabhängigkeit aufzubauen! Social Media kann ein Teil davon sein, aber daneben solltest du dein Business breit aufstellen und auch noch weitere Kanäle nutzen.
Blog, Podcast, Newsletter – nutze verschiedene Kanäle und mache dich unabhängig von nur einer Plattform.
E-Mail-Marketing - Dein sicherster Kommunikationskanal

Eine eigene E-Mail-Liste bedeutet direkte Kommunikation mit deiner Community, ganz ohne Algorithmus und Plattform-Abhängigkeit.
Du entscheidest:
- Wöchentlicher Newsletter oder nur einmal im Monat?
- Exklusive Inhalte für deine Abonnenten?
- Angebote direkt an deine Zielgruppe?
Deine E-Mail-Liste gehört dir. So baust du eine langfristige, sichere Kundenbasis auf.
Eigene Website - Dein digitales Zuhause
Auf deiner eigenen Website bestimmst du die Regeln. Du kannst:
- Deinen Content kontrollieren,
- Deine Produkte oder Dienstleistungen präsentieren,
- SEO nutzen, um unabhängig von Social Media gefunden zu werden.
Hier spielst du zwar auch nach gewissen Regeln, aber du hast die Kontrolle.

Weitere Kanäle - Dein Business breit aufstellen

Ein eigener Podcast, ein Blog oder Pinterest sind weitere mögliche Kanäle, um deine Zielgruppe zu erreichen. Je breiter du dich aufstellst, desto unabhängiger machst du dich von Social Media.
Was davon du noch nutzt, ist ganz von dir und deinem Business abhängig. Was passt zu dir und wie viel Zeit hast du für weitere Kanäle. Das alleine entscheidest du.
Hol dir die Kontrolle zurück
Social Media kann eine wertvolle Ergänzung für dein Business sein, aber es sollte nie die einzige Säule sein.
Setze auf Strategien, die dir langfristige Unabhängigkeit und rechtliche Sicherheit bieten. Denn wer nur auf Instagram & Co. setzt, legt sein Business in die Hände fremder Unternehmen und riskiert, es jederzeit zu verlieren.
Sichere dich ab und baue dein Business auf mehreren stabilen Säulen auf. So hast du langfristig Erfolg und bist nicht von den Launen eines Algorithmus abhängig.
*Quelle: https://kajabi.com/reality-check